Lesepatenprojekt

Das Projekt Lesepaten von Grund- und Werkrealschule

Aufgeregt warten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1/2 c, bis endlich ihre Lesepaten aus der Klasse 8b kommen. Schwungvoll werden die Großen begrüßt und gemeinsam machen sich Lesepate und Patenkind auf die Suche nach einem gemütlichen Leseplatz. Schnell wird es ruhig und über den Köpfen ist bald nur noch das Murmeln der Vorleser zu hören. Während die Lesepaten schwierigere – und natürlich auch spannende und lustige Geschichten – vorlesen, zeigen die Kleinen ihr Können stolz mit geübten Texten aus dem Lesebuch.

 

Einmal im Monat finden diese Lesetreffen statt, bei denen sowohl die Großen, als auch die Kleinen auf ihre Kosten kommen, denn häufig ist im regulären Unterrichtsalltag die Zeit zum hinreichenden Lesetraining eingeschränkt.

Das Lesepatenprojekt jedoch ermöglicht es durch die enge 1-zu1-Betreuung allen Beteiligten, ihr Können zu verbessern. Die Leselerner können nicht nur ihre Lesekompetenz trainieren, sondern dürfen es auch genießen, wenn ihnen dann eine Geschichte vorgelesen wird.

Dies stärkt natürlich auch die Sozialkompetenz der älteren Schülerinnen und Schüler, wenn sie plötzlich die Verantwortung für ein Grundschulkind übernehmen und manchmal nicht nur während der Lesestunden zur Vertrauensperson werden.

Nachdem die Kleinen nach der Lesephase wieder zurück in ihr Klassenzimmer gebracht wurden, findet eine ebenso fetzige wie lustige Verabschiedung statt, woraufhin sich alle bis zum nächsten Treffen winkend voneinander verabschieden.

16.04.2018  Stefanie Niederer (1/2c), Jutta Dittrich (8b)